1+whatis

whatis

Section: User Commands (1)
Updated: Jan 5, 1991
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NAME

whatis – durchsucht die whatis Datenbank nach vollständigen Worten. 

SYNTAX

whatiskeyword … 

BESCHREIBUNG

whatis durchsucht eine Reihe von Datenbank-Dateien, die kurze Beschreibungenvon System-Kommandos enthalten, nach Schlüsselworten und zeigt das Ergebnisauf der Standard-Ausgabe an. Nur genaue Treffer werden angezeigt.

Die whatis Datenbank wird mit dem Kommando /usr/sbin/makewhatis erstellt. 

SIEHE AUCH

apropos(1), man(1).


 

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NAME
SYNTAX
BESCHREIBUNG
SIEHE AUCH

desc: whatis – durchsucht die whatis Datenbank nach vollständigen Worten.

keywords: linux, manual, pages, whatis

[tags]linux, manual, pages, whatis[/tags]

1+uptime

UPTIME

Section: FSF (1)
Updated: Mai 2001
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NAME

uptime – Feststellen, wie lange das System schon läuft 

ÜBERSICHT

uptime[OPTION]… [ DATEI ] 

BESCHREIBUNG

Gib die aktuelle Zeit, die Dauer wielange das System läuft, die Anzahlder Benutzer und die durchschnittliche Anzahl von lauffähigen Jobs inden latzten 1, 5 und 15 Minuten.Falls DATEI nicht angegeben wurde, benutze /var/run/utmp. /var/log/wtmp als DATEI ist üblich.

–help
gib diese Hilfe aus und beende das Programm
–version
gib Versionsinformation aus und beende das Programm

 

AUTOR

Geschrieben von Joseph Arceneaux, David MacKenzie und Kaveh Ghazi. 

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Dies ist freie Software; die Kopierbedingungen stehen in den Quellen. Esgibt keine Garantie; auch nicht für VERKAUFBARKEIT oder FÜR SPEZIELLE ZWECKE.


 

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AUTOR
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desc: uptime – Feststellen, wie lange das System schon läuft

keywords: linux, manual, pages, uptime

[tags]linux, manual, pages, uptime[/tags]

1+uname

UNAME

Section: FSF (1)
Updated: Mai 2001
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NAME

uname – Systeminformationen ausgeben 

ÜBERSICHT

uname[OPTION]… 

BESCHREIBUNG

Gib bestimmte Systeminformationen aus. Ohne OPTION dasselbe wie -s.

-a, –all
gib alle Informationen aus
-m, –machine
gib Maschinentyp (Hardware) aus
-n, –nodename
gib den Netzwerknamen der Maschine aus
-r, –release
gib die Release-Nummer des Betriebssystems aus
-s, –sysname
gib den Betriebssystemnamen aus
-p, –processore gib den Typ des Prozessors aus
-v
gib die Version des Betriebssystems aus
–help
gib diese Hilfe aus und beende das Programm
–version
gib Versionsinformation aus und beende das Programm

 

AUTOR

Geschrieben von David MacKenzie. 

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desc: uname – Systeminformationen ausgeben

keywords: linux, manual, pages, uname

[tags]linux, manual, pages, uname[/tags]

1+tty

TTY

Section: FSF (1)
Updated: Mai 2001
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NAME

tty – Den Dateiname des mit der Standardeingabe verbundenen Terminals ausgeben 

ÜBERSICHT

tty[OPTION]… 

BESCHREIBUNG

Gib den Dateinamen des Terminals aus, das mit derStandardeingabe verbunden ist.

-s, –silent, –quiet
gib nichts aus, nur Endestatus wird gesetzt
–help
gib diese Hilfe aus und beende das Programm
–version
gib Versionsinformation aus und beende das Programm

 

AUTOR

Geschrieben von David MacKenzie. 

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desc: tty – Den Dateiname des mit der Standardeingabe verbundenen Terminals ausgeben

keywords: linux, manual, pages, tty

[tags]linux, manual, pages, tty[/tags]

1+true

TRUE

Section: FSF (1)
Updated: Mai 2001
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NAME

true – Nichts tun, erfolgreich 

ÜBERSICHT

true[ignorierte Kommandzeilen-Argument]
trueOPTION 

BESCHREIBUNG

Erzeuge einen Gelungen-Status-Code.

Diese Optionen dürfen nicht abgekürzt werden.

–help
gib diese Hilfe aus und beende das Programm
–version
gib Versionsinformation aus und beende das Programm

 

AUTOR

Geschrieben von no one. 

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SIEHE AUCH

false(1)


 

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SIEHE AUCH

desc: true – Nichts tun, erfolgreich

keywords: linux, manual, pages, true

[tags]linux, manual, pages, true[/tags]

1+tr

TR

Section: FSF (1)
Updated: Mai 2001
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NAME

tr – Zeichen löschen oder transliterieren 

ÜBERSICHT

tr[OPTION]… MENGE1 [MENGE2] 

BESCHREIBUNG

Übersetze, verdichte, und/oder lösche Zeichen von Standardeingabe,schreibe auf Standardausgabe.

-c, –complement
erstes Komplement MENGE1
-d, –delete
lösche Zeichen der MENGE1, übersetze nicht
-s, –squeeze-repeats
ersetze Zeichenfolgen durch ein Zeichen
-t, –truncate-set1
schneide zuerst MENGE1 auf die Länge von MENGE2 ab
–help
gib eine kurze Hilfe aus und beende das Programm
–version
gib Versionsinformation aus und beende das Programm

MENGEn werden angegeben als Zeichenketten. Die meisten Zeichen stehen für sichselbst. Interpretierte Folgen sind:

NNN
Zeichen mit Oktalwert NNN (1 bis 3 oktale Ziffern)
Rückschrägstrich

hörbarer Ton (Piep)

Zeichen zurück
Seitenvorschub
Zeilenvorschub
Wagenrücklauf
horizontaler Tabulator
vertikaler Tabulator
ZEICH1-ZEICH2
alle Zeichen von ZEICH1 bis ZEICH2 aufsteigend
[ZEICH*]
in MENGE2, Kopien von ZEICH bis zur Länge von MENGE1
[ZEICH*ANZ]
ANZ Kopien von ZEICHEN, ANZ ist oktal, wenn es mit 0 beginnt
[:alnum:]
alle Buchstaben und Ziffern
[:alpha:]
alle Buchstaben
[:blank:]
alle horizontalen Leerzeichen/Tabulatoren
[:cntrl:]
alle Kontrollzeichen
[:digit:]
alle Ziffern
[:graph:]
alle druckbaren Zeichen, ohne Leerzeichen
[:lower:]
alle Kleinbuchstaben
[:print:]
alle druckbaren Zeichen, einschl. Leerzeichen
[:punct:]
alle Satzzeichen
[:space:]
alle horizontalen oder vertikalen Leerzeichen/Tabulatoren
[:upper:]
alle Großbuchstaben
[:xdigit:]
alle hexadezimalen Ziffern
[=ZEICHEN=]
alle Zeichen äquivalent zu ZEICHEN

Übersetzung wird durchgeführt, wenn nicht -d spezifiziert ist und sowohlMENGE1 als auch MENGE2 angegeben sind. -t darf nur bei Übersetzungbenutzt werden. MENGE2 wird wenn nötig durch Wiederholung des letzten Zeichensauf die Länge von MENGE1 vergrößert. ZusätzlicheZeichen in MENGE2 werden ignoriert. Nur [:lower:] und [:upper:] werdenmit Sicherheit in aufsteigender Reihenfolge expandiert. In MENGE2 dürfensie zum Übersetzen nur in Paaren benutzt werden um eine Groß-/Klein-schreibung anzuzeigen. -s benutzt MENGE1, wenn nicht überstzt odergelöscht wird; andernfalls wird MENGE2 zum Verdichten benutzt und erscheintnach Übersetzung und Löschung. 

AUTOR

Geschrieben von Jim Meyering. 

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BESCHREIBUNG
AUTOR
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desc: tr – Zeichen löschen oder transliterieren

Zeilenvorschub
Wagenrücklauf
horizontaler Tabulator
vertikaler Tabulator
ZEICH1-ZEICH2
alle Zeichen von ZEICH1 bis ZEICH2 aufsteigend
[ZEICH*]
in MENGE2, Kopien von ZEICH bis zur Länge von MENGE1
[ZEICH*ANZ]
ANZ Kopien von ZEICHEN, ANZ ist oktal, wenn es mit 0 beginnt
[:alnum:]
alle Buchstaben und Ziffern
[:alpha:]
alle Buchstaben
[:blank:]
alle horizontalen Leerzeichen/Tabulatoren
[:cntrl:]
alle Kontrollzeichen
[:digit:]
alle Ziffern
[:graph:]
alle druckbaren Zeichen, ohne Leerzeichen
[:lower:]
alle Kleinbuchstaben
[:print:]
alle druckbaren Zeichen, einschl. Leerzeichen
[:punct:]
alle Satzzeichen
[:space:]
alle horizontalen oder vertikalen Leerzeichen/Tabulatoren
[:upper:]
alle Großbuchstaben
[:xdigit:]
alle hexadezimalen Ziffern
[=ZEICHEN=]
alle Zeichen äquivalent zu ZEICHEN

Übersetzung wird durchgeführt, wenn nicht -d spezifiziert ist und sowohlMENGE1 als auch MENGE2 angegeben sind. -t darf nur bei Übersetzungbenutzt werden. MENGE2 wird wenn nötig durch Wiederholung des letzten Zeichensauf die Länge von MENGE1 vergrößert. ZusätzlicheZeichen in MENGE2 werden ignoriert. Nur [:lower:] und [:upper:] werdenmit Sicherheit in aufsteigender Reihenfolge expandiert. In MENGE2 dürfensie zum Übersetzen nur in Paaren benutzt werden um eine Groß-/Klein-schreibung anzuzeigen. -s benutzt MENGE1, wenn nicht überstzt odergelöscht wird; andernfalls wird MENGE2 zum Verdichten benutzt und erscheintnach Übersetzung und Löschung. 

AUTOR

Geschrieben von Jim Meyering. 

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BESCHREIBUNG
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keywords: linux, manual, pages, tr

[tags]linux, manual, pages, tr[/tags]

1+touch

TOUCH

Section: FSF (1)
Updated: Mai 2001
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NAME

touch – ändert Zeitstempel von Dateien 

ÜBERSICHT

touch[OPTION]… DATEI
touch[-acm] MMDDhhmm[YY] DATEI(veraltet) 

BESCHREIBUNG

Aktualisieren der Zugriffs- und Modifikationszeiten jeder DATEI auf diemomentane Zeit.

-a
Nur die Zugriffszeit ändern.
-c, –no-create
Keine Dateien erzeugen.
-d, –date=ZEICHENKETTE
Lesen der ZEICHENKETTE und statt der momentanenZeit verwenden.
-f
(ignoriert)
-m
Nur Modifikationszeit ändern.
-r, –reference=FILE
Die Zeiten dieser Datei anstatt der momentanen Zeitverwenden.
-t MARKE
verwenden von [[HH]JJ]MMTTSSmm[.ss] statt dermomentanen Zeit.
–time=WORT
Setzen der Zeit die von WORT angegeben wird:access, atime, (wie -a), mtime, modify (wie -m).
–help
Anzeigen einer kurzen Hilfe und beenden.
–version
Ausgabe der Versionsinformation und beenden.

Beachten Sie das die drei Zeitformate die von den Optionen -d, -t und demveraltete Argument erkannt werden alle verschieden sind. 

AUTOR

Geschrieben von Paul Rubin, Arnold Robbins, Jim Kingdon, David MacKenzie und Randy Smith. 

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BESCHREIBUNG
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desc: touch – ändert Zeitstempel von Dateien

keywords: linux, manual, pages, touch

[tags]linux, manual, pages, touch[/tags]

1+test

TEST

Section: FSF (1)
Updated: Mai 2001
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NAME

test – Dateitypen überprüfen und Werte vergleichen 

ÜBERSICHT

testAUSDRUCK
[AUSDRUCK ]
testOPTION 

BESCHREIBUNG

Beende Programm mit Status gemäß EXPRESSION.

–help
gib diese Hilfe aus und beende Programm
–version
gib Versionsinformation aus und beende Programm

AUSDRUCK ist wahr oder falsch und setzt den Endestatus. Er ist wie folgt:

( AUSDRUCK )
AUSDRUCK ist wahr
! AUSDRUCK
AUSDRUCK ist falsch
AUSDRUCK1 -a AUSDRUCK2
sowohl AUSDRUCK1 als auch AUSDRUCK2 ist wahr
AUSDRUCK1 -o AUSDRUCK2
entweder AUSDRUCK1 oder AUSDRUCK2 ist wahr
[-n] ZEICHENKETTE
die Länge von ZEICHENKETTE ist ungleich Null
-z ZEICHENKETTE
die Länge von ZEICHENKETTE ist Null
ZEICHENKETTE1 = ZEICHENKETTE2
die ZEICHENKETTEn sind gleich
ZEICHENKETTE1 != ZEICHENKETTE2
die ZEICHENKETTEn sind nicht gleich
GANZZAHL1 -eq GANZZAHL2
GANZZAHL1 ist gleich GANZZAHL2
GANZZAHL1 -ge GANZZAHL2
GANZZAHL1 ist größer als oder gleich GANZZAHL2
GANZZAHL1 -gt GANZZAHL2
GANZZAHL1 ist größer als GANZZAHL2
GANZZAHL1 -le GANZZAHL2
GANZZAHL1 ist kleiner als oder gleich GANZZAHL2
GANZZAHL1 -lt GANZZAHL2
GANZZAHL1 ist kleiner als GANZZAHL2
GANZZAHL1 -ne GANZZAHL2
GANZZAHL1 ist nicht gleich GANZZAHL2
DATEI1 -ef DATEI2
DATEI1 und DATEI2 haben dieselbe Device- und Inode-Nummer
DATEI1 -nt DATEI2
DATEI1 ist neuer (Änderungsdatum) als DATEI2
DATEI1 -ot DATEI2
DATEI1 ist älter als DATEI2
-b DATEI
DATEI existiert und ist ein »block special«
-c DATEI
DATEI existiert und ist ein »character special«
-d DATEI
DATEI existiert und ist ein Verzeichnis
-e DATEI
DATEI existiert
-f DATEI
DATEI existiert und ist eine reguläre DATEI
-g DATEI
DATEI existiert und ist set-group-ID
-G DATEI
DATEI existiert und hat die effektive Gruppen-ID
-k DATEI
DATEI existiert und hat das Sticky-Bit gesetzt
-L DATEI
DATEI existiert und ist ein symbolischer Link
-O DATEI
DATEI existiert und hat die effektive Benutzer-ID
-p DATEI
DATEI existiert und ist Pipe mit Namen
-r DATEI
DATEI existiert und ist lesbar
-s DATEI
DATEI existiert und hat Größe größer Null
-S DATEI
DATEI existiert und ist ein Socket
-t [FD]
DATEI-Descriptor FD (Standard: Standardausgabe) ist auf Tty offen
-u DATEI
DATEI existiert und sein Set-User-ID-Bit ist gesetzt
-w DATEI
DATEI existiert und ist schreibbar
-x DATEI
DATEI existiert und ist ausführbar

Bedenken Sie, dass runde Klammern für Shells mit Fluchtsymbolen versehenwerden müssen. INTEGER kann auch -l ZEICHENKETTE sein mit der Bedeutung»Länge der ZEICHENKETTE«. 

AUTOR

Geschrieben von FIXME: ksb und mjb. 

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BESCHREIBUNG
AUTOR
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desc: test – Dateitypen überprüfen und Werte vergleichen

keywords: linux, manual, pages, test

[tags]linux, manual, pages, test[/tags]

1+tar

TAR

Section: FSF (1)
Updated: Oktober 2001
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NAME

tar – (tape archiver) verwaltet Dateiarchive 

ÜBERSICHT

tar[OPTION]… [DATEI]… 

BESCHREIBUNG

GNU tar schreibt mehrere Dateien in ein Archiv auf Band oder Festplatte undkann einzelne Dateien aus diesem Archiv herausholen. Das Archiv kann auf Band, rohen(unformatierten) Disketten oder als gewöhnliche Datei angelegt sein. Optional ist einKomprimieren mit verschiedenen Filtern möglich, von Haus aus werden z. B.gzip(1) und bzip(1) unterstützt.

Wenn eine lange Option ein Argument erfordert, ist es für die entsprechendekurze Option auch erforderlich. Das gleiche gilt für optionale Argumente. 

Beispiele:

Datei archiv.tar mit den Dateien foo und bar erzeugen:

    tar -cf archiv.tar foo bar
Inhalt von archiv.tar ausführlich anzeigen:

    tar -tvf archiv.tar
Alle Dateien aus archiv.tar extrahieren:

    tar -xf archiv.tar 

Aktionen:

-t, –list
Inhalt eines Archivs anzeigen
-x, –extract, –get
Dateien aus Archiv holen
-c, –create
neues Archiv erzeugen
-d, –diff, –compare
Dateien im Archiv und im Dateisystem vergleichen
-r, –append
Dateien an das Archiv anhängen
-u, –update
nur Dateien anhängen, die jünger sind als ihre Archiv-Version
-A, –catenate
tar-Dateien an ein Archiv anhängen
–concatenate
wie -A
–delete
aus Archiv löschen (nicht auf Magnetbändern!)

 

Feineinstellungen:

-W, –verify
Archiv nach dem Schreiben prüfen
–remove-files
Dateien nach dem Hinzufügen zum Archiv löschen
-k, –keep-old-files
vorhandene Dateien nicht überschreiben
–overwrite
vorhandene Dateien überschreiben
-U, –unlink-first
zu überschreibende Dateien vor dem Auspacken löschen
–recursive-unlink
Verzeichnisse vor dem Entpacken löschen
-S, –sparse
löchrige Dateien (»sparse files«) effizient behandeln
-O, –to-stdout
Dateien zur Standard-Ausgabe entpacken
-G, –incremental
inkrementelle Sicherung im alten GNU-Format
-g, –listed-incremental=DATEI
inkrementelle Sicherung im neuen GNU-Format
–ignore-failed-read
Kein Abbruch bei nicht lesbaren Dateien

 

Datei-Eigenschaften:

–owner=NAME
Eigentümer für hinzugefügte Dateien auf NAME setzen
–group=NAME
Gruppe für hinzugefügte Dateien auf NAME setzen
–mode=RECHTE
Zugriffsrechte für hinzugefügte Dateien auf RECHTE setzen
–atime-preserve
Zugriffszeit beim Auspacken erhalten
-m, –modification-time
Änderungszeit beim Auspacken erhalten
–same-owner
Eigentümer beim Auspacken erhalten
–no-same-owner
Eigentümer beim Auspacken auf Ausführenden setzen
–numeric-owner
Zahlen für Benutzer bzw. Gruppen benutzen
-p, –same-permissions
Zugriffsrechte beim Auspacken erhalten
–no-same-permissions
Keine Zugriffsrechte erhalten
–preserve-permissions
wie -p
-s, –same-order
zu entpackende Dateinamen wie im Archiv sortieren
–preserve-order
wie -s
–preserve
wie -p und -s zusammen

 

Geräteauswahl und -einstellung:

-f, –file=ARCHIV
Gerät oder Datei ARCHIV benutzen
–force-local
Archiv-Datei ist lokal, auch wenn der Nameeinen Doppelpunkt enthält
–rsh-command=BEFEHL
statt rsh(1) den BEFEHL benutzen
-[0-7][lmh]
Laufwerk und Schreibdichte angeben
-M, –multi-volume
mehrteiliges Archiv anlegen/listen/herausholen
-L, –tape-length=ZAHL
Medium wechseln, wenn ZAHL KBytes geschrieben sind
-F, –info-script=DATEI
am Ende jedes Mediums das Skript DATEIausführen (impliziert -M)
–new-volume-script=DATEI
wie -F DATEI
–volno-file=DATEI
Teil-Nummer in DATEI benutzen/aktualisieren

 

Blockung des Gerätes:

-b, –block-size=BLÖCKE
BLÖCKE à 512 Bytes pro Record
–record-size=GRÖSSE
GRÖSSE Bytes pro Record, Vielfaches von 512
-i, –ignore-zeros
Blöcke mit Nullen im Archiv ignorieren (heißt EOF)
-B, –read-full-blocks
Blockung beim Lesen ändern (für 4.2BSD »Pipes«)

 

Auswahl des Archiv-Formats:

-V, –label=NAME/MUSTER
Archiv NAME erzeugen
Beim Anzeigen/Herausholen ist MUSTER einregulärer Ausdruck
-o, –old-archive, –portability
Archiv im »V7«-Format schreiben
–posix
POSIX-konformes Archiv schreiben
-j, –bzip2
Archiv mit bzip2(1) (de)komprimieren
-z, –gzip, –ungzip
Archiv mit gzip(1) (de)komprimieren
-Z, –compress, –uncompress
Archiv mit compress(1) (de)komprimieren
–use-compress-program=PROG
Archiv durch PROG filtern (muss -dakzeptieren)

 

Auswahl der lokalen Dateien:

-C, –directory=VERZEICHNIS
zu VERZEICHNIS wechseln
-T, –files-from=DATEI
Namen der zu bearbeitenden Dateien aus DATEI lesen
–null
-T liest Null-terminierte Namen, verbietet -C
–exclude=MUSTER
Dateien auslassen, auf die MUSTER passt
-X, –exclude-from=DATEI
Dateien auslassen, auf die in DATEIangegebene Muster passen
–no-anchored
Pattern-Matching nach »/« ausschließen
–ignore-case
Ignoriere Groß-/Kleinschreibungbei ausgelassenen Dateien
–no-ignore-case
Beachte Groß-/Kleinschreibung beiausgelassenen Dateien (Default)
–wildcards
Muster für ausgelassene Dateien benutztWildcards (Default)
–no-wildcards
Muster für ausgelassene Dateien enthält keineWildcards
–wildcards-match-slash
Wildcards in Mustern für ausgelassene Dateienpassen auf »/« (Default)
–no-wildcards-match-slash
Wildcards in Mustern für ausgelassene Dateienpassen nicht auf »/«
-P, –absolute-names
führende »/«-Zeichen in den Dateinamen erhalten
-h, –dereference
Dateien statt symbolischer Links sichern
–no-recurse
keine Verzeichnisse sichern
-l, –one-file-system
beim Erzeugen Dateisystem nicht wechseln
-K, –starting-file=NAME
mit NAME im Archiv beginnen
-N, –newer=DATUM
nur Dateien jünger als DATUM
sichern
–newer-mtime=DATUM
Datum und Zeit nur vergleichen, wenn sich derDatei-Inhalt geändert hat
–after-date=DATUM
wie -N
–backup[=CONTROL]
Sicherheitskopie vor dem Löschen, wählt Versionskontrolle
–suffix=SUFFIX
Sicherheitskopie vor dem Löschen, Namenserweiterung SUFFIX

 

Informationen:

–help
Hilfe anzeigen und tar beenden
–version
Versionsnummer anzeigen und tar beenden
-v, –verbose
zu bearbeitende Dateien ausführlich listen
–checkpoint
Verzeichnisnamen beim Lesen des Archivs zeigen
–totals
geschriebene Bytes beim Schreiben des Archivs zeigen
-R, –block-number
Blocknummer innerhalb des Archivs mit jeder Meldung zeigen
-w, –interactive
Bestätigung für jede Aktion verlangen
–confirmation
wie -w

Die Namenserweiterung für Sicherheitskopien ist ~, wenn nicht mit –suffix oderder Umgebungsvariablen SIMPLE_BACKUP_SUFFIX etwas anderes eingestellt ist.Die Versionskontrolle kann mit –backup oder der Umgebungsvariablen VERSION_CONTROLgesetzt werden. Mögliche Werte sind:

t, numbered
nummerierte Sicherheitskopien
nil, existing
nummerierte Sicherheitskopien, wenn schon nummerierte vorhanden sind,sonst einfache
never, simple
immer einfache Sicherheitskopien

GNU tar kann keine –posix-Archive lesen. Wenn dieUmgebungsvariable POSIXLY_CORRECT gesetzt ist, sind GNU-Erweiterungenin Kombination mit –posix unzulässig.Unterstützung für POSIX ist nur teilweise implementiert, rechnen Siederzeit noch nicht damit!

ARCHIV kann DATEI, RECHNER:DATEI oderBENUTZER@RECHNER:DATEI sein; DATUM kanneine Datumsangabe als Text sein oder ein Dateiname sein, der mit »/« oder ».«beginnt. In diesem Fall wird das Datum der Datei benutzt.

Die Voreinstellung für tar ist üblicherweise »-f- -b20«. 

BUGS MELDEN

Fehlermeldungen an <bug-tar@gnu.org>. 

AUTOR

Geschrieben von John Gilmore und Jay Fenlason. 

COPYRIGHT

Copyright © 2001 Free Software Foundation, Inc.

Dieses Programm wird ohne Gewährleistung geliefert, soweit dies gesetzlich zulässig ist.Sie können es unter den Bedingungen der GNU General Public License weitergeben.Details dazu enthält die Datei COPYING.


 

Index

NAME
ÜBERSICHT
BESCHREIBUNG
Beispiele:
Aktionen:
Feineinstellungen:
Datei-Eigenschaften:
Geräteauswahl und -einstellung:
Blockung des Gerätes:
Auswahl des Archiv-Formats:
Auswahl der lokalen Dateien:
Informationen:
BUGS MELDEN
AUTOR
COPYRIGHT

desc: tar – (tape archiver) verwaltet Dateiarchive

keywords: linux, manual, pages, tar

[tags]linux, manual, pages, tar[/tags]

1+split

SPLIT

Section: FSF (1)
Updated: Mai 2001
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NAME

split – Eine Datei in Teile spalten 

ÜBERSICHT

split[OPTION] [EINGABE [PRÄFIX]] 

BESCHREIBUNG

Gibt Stücke fester Größe der EINGABE auf PRÄFIXaa, PRÄFIXab, … aus;Voreingestellter PRÄFIX ist »x«. Wenn keine EINGABE angegeben wurde oderEINGABE »-« ist, lies Standardeingabe.

-b, –bytes=GRÖSSE
gib GRÖSSE Bytes in die Ausgabedatei aus
-C, –line-bytes=GRÖSSE
schreibe höchstens GRÖSSE Bytes pro Zeile auf die Ausgabe
-l, –lines=ANZAHL
gib ANZAHL Zeilen in die Ausgabedatei aus
-ANZAHL
dasselbe wie -l ANZAHL
–verbose
gib eine Meldung auf Standardfehlerausgabe bevorjede Ausgabedatei geöffnet wird
–help
gib eine kurze Hilfe aus und beende das Programm
–version
gib Versionsinformation aus und beende das Programm

GRÖSSE kann ein Vervielfältigungssuffix haben: »b« für 512, »k« für 1K, »m« für 1 Meg. 

AUTOR

Geschrieben von Torbjorn Granlund und Richard M. Stallman. 

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Index

NAME
ÜBERSICHT
BESCHREIBUNG
AUTOR
BUGS MELDEN
COPYRIGHT

desc: split – Eine Datei in Teile spalten

keywords: linux, manual, pages, split

[tags]linux, manual, pages, split[/tags]